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DIGIVENTSKALENDER 2020

Eine außergewöhnliche Weihnachtszeit steht vor der Tür und um uns gemeinsam mit Euch auf diese besondere Zeit einzustimmen, öffnen wir jeden Tag ein Türchen unseres digitalen Adventskalenders und teilen die Überraschungen, die sich dahinter verbergen, auch auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram.

Wir wünschen eine fröhliche Vorweihnachtszeit!

DIE WEIHNACHTSANSPRACHE

Digiventskalender 24. Türchen

Das ganze Team des Kunstvereins Bremerhaven möchte Euch ein friedliches, gesundes und harmonisches Weihnachtsfest wünschen. Mit dem 24.Türchen wird Dr. Kai Kähler heute das Wort an alle richten.

CHRISTMAS TOFFEE

Digiventskalender 23. Türchen

Hinter dem 23. Türchen verbirgt sich ein Last-Minute-Rezept. Diesmal die leckeren Weihnachts-Toffees. Sie sind super leicht und schnell zu machen sowie unglaublich lecker! Also probiert es gern aus falls ihr noch unbedingt etwas Weihnachtsgebäck für die komenden Weihnachtstage braucht.

Zutaten:

  • 150g Mini Brezel
  • 250g Butter
  • 200g Brauner Zucker
  • 400g Schokolade (Weiße, Vollmilch oder Zartbitter)
  • Streusel für die Deko

Zubereitung:

  • Mini Brezel auf ein Backblech verteilen
  • Butter und Zucker für ca. 3-4 Min. unter ständigem Rühren zum Kochen bringen
  • Butter/ Zucker- Mischung auf die Mini Brezel verteilen
  • Bei 170grad Umluft für 20 Min. in den Backofen
  •  Schokolade schmelzen und über die noch warmen Mini Brezel verteilen
  • Während die Schokolade noch flüssig ist, diese mit Streuseln dekorieren
  • Sobald die Schokolade ausgekühlt ist kann das Toffee in beliebig große Stücke geschnitten werden

Lasst es euch schmecken!

VORSTELLUNG EINES MITARBEITERS

Digiventskalender 22. Türchen

Mein Name ist Susanne Schwieger und ich bin seit 2011 für den Kunstverein Bremerhaven tätig. In den letzten vier Jahren habe ich versucht, die Eventkultur des Vereins voranzubringen und etwas Schwung in die Erwachsenenbildung zu tragen. Leider hat dieser fiese Virus meine schönen Pläne für das jetzt auslaufende Jahr zerstört. Lediglich einige Outdoorworkshops und eine Führung rund ums Haus konnten stattfinden. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen.

Online geht da eine Menge und darum gibt es auch unseren tollen Adventskalender. A propos Weihnachten... ich muss gestehen, dass ich ein absoluter Fan dieser heimeligen Zeit bin. Mein Motto: Weihnachten riecht gut, schmeckt gut und sieht gut aus. Eine Zeit, in der man sich ungehemmt eine ordentliche Portion Kitsch gönnen darf. Als Sammler von Weihnachtsspieluhren aus Japan und den USA – es sind wohl etwa 80 Stücke, die bei mir zu Hause eine Ganzjahresausstellung haben - weiß ich, wovon ich rede. Also, liebe Leute... keine Hemmungen, lasst Euch umarmen von dieser kitschig warmen, süß duftenden Weihnachtszeit – cool und gediegen könnt ihr das ganze Jahr über sein.
Zum Schluss noch ein paar Musiktipps fürs Fest, für die ich allerdings eher berüchtigt als berühmt bin:

White Christmas – Bad Religion
A Marshmallow World – Dean Martin
Christmas Is Going To The Dogs – Eels


Ich wünsche noch viel Spaß mit den verbleibenden zwei Türchen und bereitet Euch und Euren Lieben ein wundervolles Fest.

BLUMIGE WEIHNACHT

Digiventskalender 21. Türchen

Es gibt kein Weihnachten in der modernen Kunst. Zu diesem Ergebnis scheint man zu kommen, wenn man nach zeitgenössischen Auseinandersetzungen mit diesem Thema sucht. Warum? Im 17. Jh. Entwickelte sich der Kunstmarkt und die Französische Revolution läutete das Ende der klassischen Kunstpatronage durch die Fürstenhöfe und den Klerus ein. Die Künstler wandten sich weltlicheren Sujets zu. Religiöse Themen und somit auch die Geburt Christi waren hinreichend ausdiskutiert. Doch wie ein kleines gallisches Dorf trotzte ein Künstlerpaar dieser Entwicklung. Es gibt die „Merry Christmas Postkarte“ von Anna Blume (1936-2020) und Bernhard Blume (1937-2011). Das Ehepaar wurde durch großformatige Serien in Schwarz-Weiß bekannt, mit denen sie zeitliche Abläufe ihrer oft surrealen Inszenierungen abfotografierten. Oft waren es gerade die kleinbürgerlichen Gewohnheiten und Ereignisse, die sie in ironischer Weise verarbeiteten und natürlich durfte Weihnachten da nicht fehlen.

WAS IST EIGENTLICH...?

Digiventskalender 20. Türchen

POSTMODERNE
Unter dem etwas unscharfen Begriff der Postmoderne wird eine politisch-wissenschaftlich-künstlerische Richtung verstanden, die z.B. architektonisch gesehen das Baugeschehen von den späten Siebzigerjahren bis Mitte der Neunzigerjahre beschreibt, das durch eine gewandelte Formensprache bestimmt wurde. Diese neue Stilrichtung wendete sich gegen bestimmte Institutionen, Methoden, Begriffe und Grundannahmen der Moderne und versuchte diese aufzulösen und zu überwinden.
Mit der neuen, postmodernen Architektur sollte also nicht nur der Tristesse und Trivialität der Nachkriegsmoderne, sondern auch dem Rationalismus und Funktionalismus der Klassischen Moderne etwas entgegengestellt werden. Die Ästhetik der Spätmoderne wurde geprägt von dem Ideal eines Bauwerks, das perfekt konzipiert erschien und den Fassaden der Gebäude dadurch etwas Maschinenartiges verlieh. Die Postmoderne jedoch setzte ihren Fokus auf den archaischen Typus des Hauses. Ein Gebäude sollte demnach wieder wie ein Haus aussehen und eine Gebäudegruppe setzte sich wieder aus Einzelhäusern zusammen. Die Carlsburg-Baugruppe der Hochschule Bremerhaven und die angrenzenden Reihenhäuser an der Deichstraße, sind in diesem Stil erbaut worden.
In ihrer Formgebung nimmt die Postmoderne Bezug auf die antike klassizistische Architektursprache, welche sich durch die häufige Verwendung von Säulenreihen, Architraven und Gesimsen erkennbar zeigt.
Die Diskussion über die zeitliche und inhaltliche Bestimmung dessen, was genau postmodern sei, wird etwa seit Anfang der 1980er Jahre geführt. Postmodernes Denken will nicht als bloße Zeitdiagnose verstanden werden, sondern als kritische Denkbewegung, die sich gegen Grundannahmen der Moderne wendet und Alternativen aufzeigt.

WAS WÄRE WENN...?

Digiventskalender 19. Türchen

Für das heutige und schon 19. Türchen bekommt Ihr mal die Möglichkeit uns Eure Meinung zu äüßern. Stellt euch vor ihr könntet einen Tag lang Direktor des Kunstvereins Bremerhaven sein, was würdet ihr tun. Was würdet ihr verändern? Was würdet ihr vielleicht soagr an Programm anbieten?

Teilt uns gerne Eure Ideen mit und bleibt weiterhin gespannt auf das nächste Digiventskalender-Türchen!

DER NUSSKNACKER

Digiventskalender 18. Türchen

Heute vor genau 128 wurde das Ballett „Der Nussknacker“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Marinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt. Es ist ein ursprünglich russisches Ballett in zwei Akten und geht auf das Weihnachtsmärchen „Nußknacker und Mäusekönig“ zurück, welches E.T.A. Hoffmann im Jahr 1816 schrieb. Dessen verkindlichte Interpretation vom französischen Schriftsteller Alexandre Dumas wurde um 1892 erstmals von Tschaikowski vertont und gilt auch noch heute als eines der bekanntesten Ballette. Es wird von vielen Theatern und Opernhäusern regelmäßig aufgeführt, meist entsprechend in der Zeit um Weihnachten.
Wusstet ihr eigentlich, dass das Ballett „Der Nussknacker“ bei seiner Uraufführung 1892 in St. Petersburg durchgefallen ist?
Bei dem Welterfolg von Tschaikowskis Ballett kann man sich das heutzutage gar nicht vorstellen. Der Grund dafür war ein Chaos am Ende des 1. Aktes. Man hatte gänzlich bühnenunerfahrene Kinder auftreten lassen, die mitten in der turbulenten Schlacht zwischen Nussknacker und Mäusekönig die Orientierung verloren.

Das Stück 'der Nussknacker' wird auch hier im Stadttheater Bremerhaven regelmäßig aufgeführt und gehört zu eines der berühmtesten Balette aller Zeiten. Hier sieht man nochmal eine Momentaufnahme des Ballets im Stadttheater Bremerhaven.

DER KÜNSTLERISCHE ADVENTSKRANZ

Digiventskalender 17. Türchen

Erinnert ihr euch noch an den, von Mouaz gezeichneten, Weihnachtsmann vom 10. Türchen? Für das heutige 17. Türchen präsentiert uns Moauz erneut einen Mini-Workshop! Diesmal handelt er von einem buntem Adventskranz. Schaut euch doch mal das Video an, um noch mal jetzt kurz vor Weihnachten so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen und seid gespannt auf das nächste Türchen morgen!

LESETIPP "FRIDA KAHLO UND DIE FARBEN DES LEBENS"

Digiventskalender 16. Türchen

Hinter unserem 16. Türchen des Digiventskalenders verbirgt sich ein Lesetipp von unserer Volontärin Bente Jürgensen.

"Es handelt sich dabei um den Roman „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ von der Autorin Caroline Bernard. Ich habe das Buch schon mehrere Male verschlungen und werde immer wieder von neuem von dem Schaffens- und Leidensweg der Malerin Frida Kahlo inspiriert.

In ihrem Roman entführt uns die Autorin nach Mexiko, in das Land, in dem die berühmte Malerin geboren und gestorben ist. Wir dürfen an dem Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerin teilhaben und tauchen in einen atemberaubenden Roman ein. Die Autorin hat sich in dieser Romanbiografie so nah wie möglich an die Fakten gehalten. Es wird ausführlich über die Liebe zwischen Kahlo und ihrem Mann Diego Rivera sowie die Entstehung einzelner Bilder von ihr erzählt.

Der sowohl politische, als auch historische Charakter des Romans gibt einen detaillierten Einblick in die damalige Zeit. Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen zu ihren Bildern. Ich weiß nicht, ob die Entstehung der Bilder wirklich so abgelaufen ist, aber die Erklärungen dazu und die fast schon präzise beschriebenen Pinselstriche fand ich sehr schön zu lesen. Auch Fridas Erscheinung wird sehr gut dargestellt. Besonders beeindruckt hat mich die Auseinandersetzung mit Fridas Verlusten und ihren Entscheidungen, denn obwohl ihr viel genommen wurde und sie einige Vertrauensverluste durchmachen musste, hat sie zu keiner Zeit aufgegeben, Mut gezeigt und an ihre Kunst geglaubt.

Ich kann das Buch denjenigen von Herzen empfehlen, die mehr als eine einfache Liebes- oder Lebensgeschichte in Romanform lesen möchten."

VANILLE-KIPFERL LIKÖR

Digiventskalender 15. Türchen

Für das heutige Türchen haben wir uns überlegt, euch nochmal ein Weihnachtsrezept zu präsentieren. Diesmal passend zu unserem Vanille-Kipferl Rezept, welches sich hinter dem 5. Türchen versteckte: ein Vanille-Kipferl Likör!

Er eignet sich nicht nur super Seelenwärmer für die gemütlichen Weihnachtstage, sondern auch perfekt als Geschenkidee!

Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Portionen: 14 Portionen

Zutaten:
100 g Mandeln ohne Schale, gemahlen
35 g Haselnüsse gemahlen
15 g Walnüsse gemahlen (alternativ die Menge bei den Mandeln oder Haselnüssen erhöhen).
120 g Brauner Zucker
2 Vanilleschoten
400 g Sahne
200 ml Wodka

Zubereitung:
Zunächst die Flasche(n) sterilisieren: Die Flasche inkl. Deckel entweder kurz auskochen oder im Backofen ca. 10 Minuten bei 150 Grad erhitzen. Die Flaschen müssen unbedingt vorher sterilisiert werden, damit der Likör 4-6 Wochen haltbar ist! Dazu die Flasche inkl. Deckel entweder kurz auskochen oder im Backofen ca. 10 Minuten bei 150 Grad erhitzen.
Anschließend die gemahlenen Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse abwiegen und in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Wer keine gemahlenen Walnüsse bekommt, kann stattdessen mehr Mandeln oder Haselnüsse verwenden.
Tipp: Wer einen guten Mixer besitzt, kann auch ganze Nüsse verwenden und diese nach dem anrösten fein mahlen.
Die Vanilleschoten aufschneiden und das Vanillemark mit einem stumpfen Messer heraus schaben. Das Vanillemark sowie die restliche Schote mit, Zucker, Sahne und den gemahlenen und gerösteten Nüssen in einen Topf geben geben, aufkochen lassen und für 3 Minuten köcheln lassen. Nun den Herd abschalten.
Den Wodka dazu geben und eine Minute mit einem Schneebesen verrühren. Die Vanilleschoten herausnehmen und den Likör in die sterilisierten Flaschen füllen. Im Kühlschrank aufbewahren.
Notizen
Wer einen starken Mixer hat, kann die Nüsse und Mandeln auch selbst ganz fein mahlen.
Durch die gemahlenen Mandeln und Nüsse, ist der Likör etwas fester. Wer das nicht möchte, kann den Likör vor dem Abfüllen durch ein (sauberes:-)!) Küchentuch filtern.

Der Likör ist gekühlt etwa 4-6 Wochen haltbar

VORSTELLUNG EINES MITARBEITERS

Digiventskalender 14. Türchen

Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens.“
-Coco Chanel-

Hallo, ich bin Anni, 23 Jahre alt und lebe schon immer in Bremerhaven.

Vor allem die jungen Künstlerinnen und Künstler kennen mich aus unserem Atelier in der Goethestraße. Ich leite dort den Kindermalkurs „Schere-Stein-Papier-Pinsel“ (wenn COVID-19 nicht wäre).
Außerdem konntet ihr mich über die Beiträge der „Frei Luft Kunst“ kennen. Diesen Blog hätte es ohne COVID-19 nicht gegeben. Mein Opa sagt immer, dass jeder Nachteil auch einen Vorteil mit sich bringt.

Zu mir würde ich sagen, dass ich ein Mensch mit vielen Ideen bin und gerne über Filme und über meine Träume aus vergangen Nächten quatsche. Ich liebe das Meer. Es inspiriert mich und es fehlt mir sehr, wenn ich es lange nicht sehen konnte. Im Sommer wohne ich, seit meiner Kindheit, in einem Wohnwagen und im Winter, seit kurzem, in meiner ersten eigenen Wohnung. Ich lache gerne und mein größtes Laster ist Torte in allen verschiedenen Varianten.
Zudem bin ich privat nicht sehr kontaktfreudig.
Nicht privat werde ich Erzieherin. Das Atelier ist also „nur“ mein Nebenjob, aber ein sehr schöner Nebenjob!

Kunst, die ich gerne mag ist überraschend und lässt einen gerne zweimal nachdenken. Außerdem bin ich immer auf der Suche nach neuer Streetart. Besonders gerne schaue ich kleinen Künstlerinnen und Künstlern beim Schaffen ihrer Werke zu. Kinder haben einen ganz besonderen Blick auf ihre und fremde Kunst.

Außerdem kann ich zur Kunst sagen: Lebt sie! Kunst in jeglicher Form verändert das Leben.
Allen Künstlerinnen und Künstlern wünsche ich deshalb viel Kraft und Glück, diese merkwürdigen Zeiten zu überstehen und die Hoffnung, nicht aufzugeben! Der Mensch wäre nicht der Mensch ohne die Kunst!

Ich wünsche euch allen einen entspannten Jahreswechsel!
Und denkt daran ab und zu mal das Richtige wegzulassen. @annike1997

FRITTENPORZELLAN

Digiventskalender 13. Türchen

Hinter dem 13. Türchen unseres Digiventskalenders befindet sich ein recht unbekannter Begriff aus der Kunstgeschichte, den wir Euch gerne näher bringen möchten. Es geht um den Begriff "Frittenporzellan".
Der Name Frittenporzellan lässt annehmen, dass es sich hierbei um eine Porzellanart handelt. Es ist jedoch eine spezielle Glasart, die um 1760 in Frankreich erfunden und überwiegend in der Stadt Sèvres hergestellt wurde. Ihre Herstellungsweise wurde aus der Glastechnik entwickelt, indem das Verfahren des Frittens angewandt wurde, also des Herstellens eines vorgeschmolzenen körnigen Rohprodukts. Unter dem Begriff Fritte versteht man also ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Glas- oder Keramikschmelzen. Durch die niedrigen Brenntemperaturen konnte das Frittenporzellan gar gebrannt werden, wodurch eine vielfältigere Farbpalette eingesetzt werden konnte. Da es beim Brennen weicher, nahezu flüssig wird, konnten darin keine allzu detaillierten Figuren realisiert werden. Die Herstellung von Frittenporzellan ist nicht nur langwierig, sondern auch komplex, was es erheblich teurer als Porzellan machte. Im Gegensatz zum traditionellen Hartporzellan enthält das Frittenporzellan in der klassischen Zusammensetzung kein Kaolin (Porzellanpulver). Aus diesem Grund wird das Frittenporzellan auch häufig als unechtes Porzellan betitelt.

GEBURTSTAG UNTERM BAUM

Digiventskalender 12. Türchen

Auffällig viele Musiker werden um Weihnachten herum geboren, bei den Bildenden Künstlern ist der Kreis recht übersichtlich und dennoch haben wir einige gefunden. Um gerade einen Tag verpasste Arnold Bode (1900-1977) das Weihnachtsfest. Er war ein deutscher Künstler und Messearchitekt, der die bedeutende internationale Kunstausstellung „documenta“ (seit 1955) in seiner Heimatstadt Kassel initiierte sowie mit konzipierte. Ein echtes Christkind war Max Miedinger (1910-1980). Er war ein Schweizer Grafiker und Typograf, der mit der „Helvetica“ einer der weltweit am weitesten verbreiteten und bekanntesten Schriftarten entwickelte (1956). Am zweiten Weihnachtstag erblickte der kürzlich verstorbene Cartoonist Uli Stein (1946-2020) das Licht der Welt. Seine Tierfiguren mit den Knollennasen waren in den 80ern und 90ern geradezu omnipräsent.

#CLOSEDBUTOPEN

Digiventskalender 11. Türchen

Die Website Google Arts & Culture präsentiert den Lesern eine Vielzahl von Museen, Galerien etc. aus der ganzen Welt. Von denen möchten wir Euch heute als 11. Türchen des Digiventskalenders unsere Favoriten vorstellen und näherbringen, welche ihr euch außerdem online super leicht anschauen könnt!

"Das National Museum of Modern and Contemporary Art in Südkorea (MMCA) hat mich mit seiner Vielfalt, Konzeption und Qualität unglaublich beeindruckt. Das 1969 eröffnete Haupthaus widmet sich der modernen koreanischen Kunst, vier Zweigstellen widmen sich der Architektur, dem Design und globaler zeitgenössischer Kunst. Besonders spannend finde ich, dass die verschiedenen Orte als kulturelle Plattform fungieren und zu interdisziplinärer Kommunikation anregen sollen. Eine ausgespochen ungewöhliche Sammlungspäsentation kann man im Museum de Arte de São Paulo Assis Chateaubriand (MASP) betrachten. Das radikale Projekt der Architektin Lina Bo Bardi, dem aus Beton und Glas bestehenden Gebäude Transparenz zu verleihen, wird in der Ausstellung weitergeführt. Das klassische und gewohnte Ausstellungskonzept wird verworfen und völlig neu umgesetzt." -Susanne Schwieger

"Von außen betrachtet ähnelt das Guggenheim Museum in New York einer großen Tasse aus Beton und wird von den Einheimischen liebevoll „Tea Cup“ genannt. Das harmonische Zusammenspiel von futuristischer Architektur und moderner Kunst beeindruckt mich immer wieder. Im Kontrast dazu steht das Rijksmuseum in Amsterdam, das als Nationalmuseum, neben der Kunst und dem Handwerk, den Fokus auf die Historie des Landes legt. Besonders interessant ist die große Auswahl an Onlineausstellungen, die virtuell besucht werden können. Mein Favorit: die ausführliche Bildbeschreibung des Werkes „Der Liebesbrief“ von Jan Vermeer aus dem Jahr 1669/70." -Bente Jürgensen

"Ein weiteres sehr beeindruckendes, aber auch unglaublich bekanntes Museum ist das 1929 gegründete MoMA, welches für Museum of Modern Art steht. Es befindet sich in Midtown Manhattan und war mit das erste Museum, was sich der Moderne widmete. Die reichhaltige sowie vielfältige Sammlung des MoMAs besteht heute aus über 150.000 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Architekturmodelle. Zu den wahrscheinlich bekanntesten Highlights ihrer Sammlung gehören, neben vielen anderen Werken, Claude Monet´s Seerosen oder auch Vincent Van Gogh´s Sternennacht, welche auch meinen persönlichen Favoriten sind! Für diese wundervolle und auch sehr interessante Sammlung müsst ihr glücklicherweise nicht unbedingt um die halbe Welt reisen. Ihr könnt euch ganz einfach die Sammlung online unter mo.ma/art anschauen. Falls ihr auch gerne die vergangenen Ausstellungen von 1929 entdecken wollt, könnt ihr dies unter mo.ma/history tun!"  -Leyla Selimi 

GOLDMAS

Digiventskalender 10. Türchen

Heute öffnet sich das 10. Türchen unseres Digiventskalenders und dahinter verbirgt sich ein weiterer Mini-Workshop von unserem Mitarbeiter Mouaz Abdullrahman. Heute zeigt er euch, wie ihr in nur wenigen Schritten einen Weihnachtsmann zeichnen könnt. Also schnappt euch eure Zeichenblöcke und Farben, dreht die Weihnachtsmusik auf und legt los!

Unser Tipp: Der Weihnachtsmann eignet sich hervorragend als Motiv für eine selbstgestaltete Weihnachtskarte.

Viel Spaß!

VORSTELLUNG EINES MITARBEITERS

Digiventskalender 9. Türchen

Moin Moin,

ich bin Bente Jürgensen, geboren und aufgewachsen im wunderschönen Schleswig-Holstein. Ich bin 28 Jahre jung und habe eine Vorliebe für Fotografie, Outdoor-Sport und gemütliche Sonntage auf der Couch. Eine meiner größten Schwächen in der Weihnachtszeit ist definitiv die Schokolade in den Adventskalendern. Allerdings halte ich mich nicht daran, immer nur ein Türchen pro Tag zu öffnen.

Seit April 2020 arbeite ich als wissenschaftliche Volontärin im Kunstverein Bremerhaven. Zuvor habe ich meinen Bachelor und Master in Kunstgeschichte und Musikwissenschaft abgeschlossen sowie Praktika in verschiedenen Museen absolviert. Während des Studiums und auch danach habe ich bereits in der Kunsthalle zu Kiel viele Erfahrungen in den Bereichen Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln sowie Management und Verwaltung machen können.

Im Kunstverein Bremerhaven gibt es jeden Tag etwas Neues zu tun. Ich kann vieles selbständig erarbeiten und auch eigene Projekte übernehmen - von der Ausstellungsorganisation über die Öffentlichkeitsarbeit bis zur Konzeption neuer digitaler Angebote.

Hinter mir liegen neun außergewöhnliche Monate, in denen ich Land und Leute näher kennenlernen konnte. Was ich in dieser Zeit über Bremerhaven gelernt habe: der Wind kommt immer von vorne, egal wo du gerade bist, die Möwen in der Innenstadt haben einen ausgeprägten Heißhunger und Bremerhaven ist gar nicht so hässlich, wie behauptet wird.

So dann erstmal,

eure Bente

DESIGN IM KUNSTMUSEUM

Digiventskalender 8. Türchen

Wenn man an der Fassade des Kunstmuseums vorbeigeht, dann kann man durch die hohen Fenster einen schnellen Blick auf das Interieur unseres Foyers erhaschen. Neben der schwarzen Garderobe, die links neben der Zwischentür steht, fällt die kreisrund angeordnete Sitzgruppe vor der Bilderwand direkt ins Auge. Wer genauer hinsieht, erkennt, dass bei diesen Möbelstücken zwei unterschiedliche Designergenerationen aufeinandertreffen.

Die Sitzgruppe besteht aus feingliedrigen Stühlen der DCM (Dining Chair Metal) -Serie, die von den US-amerikanischen Designern Charles und Ray Eames im Jahr 1946 entworfen wurde. Im Kontrast dazu steht die mattschwarze Garderobe im Eingangsbereich, die der Designer Leif Jørgensen für das dänische Label HAY entwarf.

Da wir derzeit für den Publikumsverkehr nicht geöffnet haben, könnt Ihr euch die besonderen Möbelstücke nicht aus nächster Nähe ansehen und ausprobieren. Wenn Ihr jedoch das nächste Mal am Kunstverein vorbeigeht, dann bleibt kurz vor den Fenstern stehen und schaut es euch gerne an!

DIE FARBEN VON WEIHNACHTEN

Digiventskalender 7. Türchen

Betreten wir in der Weihnachtszeit ein Geschäft, dann werden wir am Eingang nicht nur von leisen Weihnachtsklängen begrüßt, sondern auch von einer Schar überwiegend roter, grüner und weißer Dekoration in den Laden gelockt. Warum dominieren eigentlich genau diese Farben das weihnachtliche Bild?

Ihre symbolische Bedeutung geht auf die kunsthistorische Farbsymbolik zurück. Diese Farben sind nicht zufällig zu den beliebten Weihnachtsfarben geworden, sondern haben in ihrem ursprünglichen, religiösen Sinne durchaus mit der Bedeutung von Jesu Geburt zu tun.

GRÜN ist die Farbe der Hoffnung und des Lebens. Daraus entstand unsere heutige Tradition von Weihnachtsbäumen zum Fest und Tannenzweigen als Dekorationsobjekt.

ROT steht im Christentum eigentlich für das Leiden und Sterben Christi. Rot und Grün als Farben des Weihnachtsfests vereinen somit die Geburt und den Tod von Jesus Christus.

WEIß ist nicht nur die Farbe des Schnees, sondern auch die Farbe der Unschuld. Im weihnachtlichen Kontext rundet sie die beiden dominanten Farben ab. Im christlichen Kontext steht es für die Menschwerdung Gottes als unschuldiges neugeborenes Kind.

Allerdings steht heutzutage bei der Auswahl der heimischen Weihnachtsbaumdekorationen und die Schaufensterausstattungen die Farbsymbolik der christlichen Liturgie nicht mehr so stark im Vordergrund, sondern vielmehr der ästhetische Aspekt.

 

 

DIE WEIHNACHTSKARTE

Digiventskalender 6. Türchen

Hinter dem 6. Digiventskalendertürchen verbirgt sich ein besonderes Weihnachtsspecial.

Bevor wir Euch sagen, worum es sich hierbei handelt, wünschen wir Euch einen schönen zweiten Advent und Nikolaustag! Heute wäre doch der perfekte Tag, um unser Vanillekipferl Rezept vom letzten Türchen auszutesten, oder?

Für das 6. Türchen haben wir uns etwas ganz besonderes überlegt. Gemeinsam mit Torsten Becker haben wir eine Weihnachtsklappkarte entworfen und in seinem Atelier gedruckt. Und das Beste daran ist, dass Ihr die Chance habt eine der limitierten Exemplare zu bekommen. Schickt uns bis Mittwoch frankierte Rückumschläge an den Kunstverein und Ihr bekommt eine Weihnachtskarte zugesandt! Also seid schnell, denn wir haben nur eine begrenzte Anzahl gedruckt.

Wir freuen uns auf Eure Umschläge!

Bleibt erwartungsvoll auf das nächste Türchen.
 

IN DER WEIHNACHTSBÄCKEREI

Digiventskalender 5. Türchen

Na, wart ihr bisher auch schon alle fleißig am Plätzchen- und Keksebacken?

Hinter dem 5. Digiventskalendertürchen befindet sich das Lieblinsgweihnachtsgebäckrezept unserer Volontärin Bente Jürgensen. Probiert es doch mal gerne an einem gemütlichen Sonntagabend zuhause aus und lasst es euch schmecken!

 

DAS WEIHNACHTSRÄTSEL

Digiventskalender 4. Türchen

Für das heutige 4. Türchen haben wir uns überlegt Euch ein kleines Weihnachtsrätsel vorzustellen. Ein wenig Unterhaltung schadet ja nie, vorallem in diesen Zeiten, wo ja leider alle Freizeit- und Unterhaltungseinrichtungen geschlossen bleiben müssen, oder? Also lasst den Kopf einfach mal ruhig rattern und löst dieses himmlische Weihnachtsrätsel, welches unsere Mitarbeiterin Susanne Schwieger nur für Euch angefertigt hat! :) Viel Spaß dabei und bleibt gespannt auf das morgige Türchen. 

VORSTELLUNG EINES MITARBEITERS

Digiventskalender 3. Türchen

Hohoho!

Als heutiges Weihnachtsspecial haben wir uns überlegt, einen unserer Mitarbeiter im Kunstverein vorzustellen. 

Wenn ihr euch jetzt fragt "Hmm? Wer ist denn die?", nachdem ihr das Foto des skurrilen Mädchens mit den Streifenhörnchen-aussehenden Haaren auf der Seite des KUNSTVEREINS gesehen habt. Total komisch. Seh ich auch so! Ihr habt euch eventuell auch schon damit beschäftigt, wer hinter den ganzen Beiträgen auf unseren Sozialen Netzwerken steckt..  Nun ja, das bin Ich! 

Ich heiße Leyla und bin 19 Jahre alt. Ich lebe seit meinem 6. Lebensjahr schon in Bremerhaven, bin allerdings gebürtige Bremerin und liebe alle Arten von Kunst, Mode, Tanzen & Musik, den Himmel und grünen Tee. Ich gestalte hauptsächlich für Euch die Stories und Beiträge hier auf Instagram, Facebook & auf unserer Website. Zudem bin ich ein Teil unserer Kreativkurse "Schere-Stein-Papier-Pinsel", die immer dienstags und donnerstags in unserem Atelier GOETHE45 stattfinden, aber aufgrund des COVID-19 Virus leider erstmal eingestellt wurden. Im Kunstverein absolviere ich mein Freiwilliges Kulturelles Jahr, welches ich im September diesen Jahres begonnen habe und welches im August 2021 endet. Innerhalb meines FSJs gehe ich außerdem auf verschiedene Seminare, die mir ein wenig Orientierung verleihen und mich "auf die Zukunft vorbereiten" sollen. Die hier zu sehende Fotografie ist bei meinem Einstiegsseminar im Oktober entstanden, wo ich u. a. an einem Fotografiekurs teilgenommen habe, welcher sich mit dem Thema "Selbstporträt" befasste. Aus diesem Grund hab ich das Foto passend zu unseren Beitrag ausgesucht, da ich es einfach sehr mit meinem FSJ Kultur verbinde.  Ihr könnt euch darüber hinaus auch gerne meinen eigenen Instagram-Account @leyslm anschauen!  

So, ich denke das war's fürs Erste. Falls Fragen aufkommen (z.B. zu meiner Person) gibt es noch die Möglichkeit, mich diese unter dem Beitrag bei Facebook und Instagram zu stellen. Bleibt gespannt auf das nächste Türchen morgen! 

 

WAS IST EIGENTLICH...?

Digiventskalender 2. Türchen

Hinter dem 2. Türchen unseres Digiventskalenders befindet sich ein recht unbekannter Begriff aus der Kunstgeschichte, den wir Euch gerne näher bringen möchten. Es geht um den Begriff "Tüchleinmalerei".

Die Tüchleinmalerei ist eine Maltechnik, die als „Freskotechnik auf Stoff“ beschrieben wird, bereits in der Antike angewandt wurde und dann erst wieder im Mittelalter Erwähnung fand. Bei der Tüchleinmalerei handelt es sich um Bilder, die meist auf einem feinen Gewebe mit wasserlöslichen und bindemittelarmen Farben aufgetragen wurden. Im Gegensatz zu Ölbildern besitzen sie keine oder nur eine sehr dünne, flexible Grundierschicht. Sie können demnach zusammengerollt werden, ohne ein Abspringen der Grundierung befürchten zu müssen. Der problemlose Transport von Tüchlein ist einer der Gründe für ihre Herstellung. Im 17. und vor allem im 18. Jahrhundert entstand ein wachsendes Bedürfnis nach größeren Bildformaten. Die Herstellung großformatiger Bildträger wurde durch die Verwendung von Textilien einfacher und billiger. Den Begriff „Tüchlein“ verwendete Albrecht Dürer erstmals in seinem Reisetagebuch in den Niederlanden von 1520 bis 1521. Die Begriffe „Tüchlein“ und „Tüchleinmalerei“ werden sowohl für die Maltechnik als auch für die Objekte selbst verwendet.

Heutzutage sind leider nur noch wenige Tüchleinmalereien erhalten.

DER LÄCHELNDE TANNENBAUM

Digiventskalender 1. Türchen

Hohoho!

Ihr habt soeben das erste Türchen unseres digitalen Adventskalenders freigeschaltet! Hinter diesem Türchen versteckt sich ein Mini-Tannenbaum-Workshop, welcher von unserem Mitarbeiter Mouaz Abdullrahman gefilmt und mit Aquarell gemalt wurde und von unserer FSJlerin Leyla Selimi geschnitten und bearbeitet wurde. Wir hoffen, dass Euch dieser niedliche Tannenbaum ein wenig zum Schmunzeln bringt.

Bleibt schön brav und seid gespannt auf das nächste Türchen morgen!

Telefon: 0471 46838
Allgemeine Informationen

 

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