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05.06. - 04.09.2022

"Daphne Ahlers, Leda Bourgogne, Evelyn Plaschg, Puppies Puppies (Jade Guanaro Kuriki-Olivo)"

Die Ausstellung führt vier Positionen einer jüngeren Künstler:innengeneration zusammen, die sich mit Körper, Begehren, Gender und Geschlecht beschäftigen. Die gezeigten Arbeiten erstrecken sich über die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen – von Malerei über Zeichnung, Skulptur und Installation bis hin zum Ready-made.

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30.1. - 17.4.2022

Liz Craft "Do You Love Me Now?"

Liz Craft gehört zu einer Generation gegenständlicher Bildhauer*innen, die im LA der beginnenden 2000er Jahre eine anspielungsreiche, humorvolle, surreale und feministisch durchzogene Sprache entwickelt haben. In der Populär- und Gegenkultur Kaliforniens verankert weisen ihre Arbeiten oftmals psychedelische Aspekte auf und überschreiten die Grenze des Exzentrischen, Abjekten und Provokativen.

Für ihre Arbeiten bedient sich Craft unterschiedlicher Materialien – von gefundenen Objekten über Pappmaché bis hin zu Gips und Keramik. Die Motive findet sie in ihrem Alltag, ihrer Umgebung, ihren Erinnerungen, Fantasien und Träumen.

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28.11. - 16.1.2022

Aurel Dahlgrün "TIDE"

Der gebürtige Berliner Aurel Dahlgrün (*1989) ist in Schweden aufgewachsen und hat seine Jugend zeitweise in Brasilien verbracht. Er studierte von 2011 bis 2018 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Christopher Williams. 2014 erhielt er das Friedrich J.H. Schneider Stipendium, 2015 den Hogan Lovells Kunstförderpreis und 2018 den Düsseldorfer Ehrenhofpreis mit einer anschließenden Einzelausstellung im Kunstpalast Düsseldorf.

Der 31-jährige Konzeptkünstler beschäftigt sich mit Fotografie und raumgreifenden Installationen. Das Leitmotiv seiner Arbeiten ist das Wasser, dessen zeitliche und räumliche Eigenschaften er untersucht. Dahlgrüns Fotografien entstehen sowohl aus der Luft als auch unter Wasser: „Die Tauchgänge dienen oft als Inspiration. Über Wasser geht mein Blick in die Ferne, und sobald ich abtauche, ist plötzlich alles ganz nah. Das Spiel zwischen Nähe und Distanz interessiert mich“, so der Künstler.

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31.10. - 14.11.2021

Paul Spengemann "One World, One Sky"

Langeweile ist eine tödliche Gefahr. Ein Ausweg ist die Immersion ins Spektakel, die Versenkung in eine zweite Welt innerhalb der ersten. Der Reiz der Immersion beruht aber gerade nicht auf der echten Täuschung, nicht auf dem vollständigen Glauben an die Realität der zweiten Welt, sondern auf dem Wissen über die Gemachtheit des Dargebotenen. Es darf nie ganz vergessen werden, dass die Marionette an einem Faden hängt, dass da eine Maschine ist, aus der der Geist kommt. Selbst der technisch versiertesten und überzeugendsten Illusion wohnt noch ein kleiner Rest vom Willen zur bewussten Selbsttäuschung inne, vom Staunen über die eigene Fähigkeit zur imaginären Verlebendigung. Wenn die Täuschung perfekt ist, ist auch die Langeweile wieder da.

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11.9. - 24.10.2021

Peter Downsbrough "Peter Downsbrough"

Der ame­ri­ka­ni­sche Kon­zept­künst­ler und Fo­to­graf Pe­ter Downs­brough (*1940) lebt und ar­bei­tet seit 1989 in Brüs­sel. In den frü­hen 1960er Jah­ren stu­dier­te er Ar­chi­tek­tur und Kunst an der Uni­ver­si­ty of Cin­cin­na­ti und der Co­oper Uni­on in New York City, und be­such­te an­schlie­ßend ei­ni­ge Mal­stun­den in der Art Stu­dents Le­ague.

Nach dem Stu­di­um der Ar­chi­tek­tur be­gann Pe­ter Downs­brough skulp­tu­ra­le Ar­bei­ten, Ar­bei­ten auf Pa­pier, Fo­to­gra­fi­en, Fil­me, Vi­de­os, So­und­stü­cke und Künst­ler­bü­cher zu pro­du­zie­ren. Er ver­öf­fent­lich­te mehr als 75 Künst­ler­bü­cher. Downs­broughs Skulp­tu­ren und In­ter­ven­tio­nen im öf­fent­li­chen Raum be­ste­hen aus ho­ri­zon­ta­len und ver­ti­ka­len schwar­zen Bal­ken, auf denen Wor­te oder Frag­men­te von Wor­ten an­ge­ord­net sind. Da­bei un­ter­sucht er Spra­che als Me­di­um der Kunst.

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3.8. - 25.10.2021

Ricarda Roggan "Offerte"

Ausstellung im Außenraum

Ganz offensichtlich und zugleich ganz selbstverständlich, ja nahezu beiläufig, präsentiert der Kunstverein Bremerhaven von 1886 e.V. Photographien der Künstlerin Ricarda Roggan im Stadtgebiet Bremerhavens. Seit Anfang August sind die Motive ihrer sechsteiligen Photoserie „Offerte“ (2016) auf verschiedenen Plakatwänden in wechselnder Hängung und unterschiedlicher Dauer an verschiedenen Straßen und Kreuzungen zu sehen.

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11.6 - 29.8.2021

Koen Vermeule "Fensterbilder"

Was hat es mit dem Titel der Ausstellung für eine Bewandtnis?

Koen Vermeule schreibt in seinem neuen Katalog „Fensterbilder“ eine Hommage an Oskar Schlemmer:
„Wenn ich reise, gibt es drei Künstler, die ich immer mitnehme: Seurat, Spilliaert und Schlemmer. Ihr Werk steht mir sehr nahe, es fühlt sich wie eine Familie an. Aber bei Oskar Schlemmer gibt es etwas, das über seine Arbeit hinausgeht und mich beeinflusst hat. Er hat mir gezeigt, dass man sich als Künstler in Zeiten großer Verzweiflung, ohne Ressourcen und seiner Familie beraubt, neu erfinden kann. Schlemmer wurde 1937 von den Nazis zum "entarteten Künstler" erklärt und mit einem Arbeitsverbot belegt. Zur Seite geschoben.

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9.5. - 27.6.2021

Stefani Glauber "≈350"

Ein Mensch hat ungefähr 350 verschiedene Geruchsrezeptoren mit denen er sich durch den Alltag bewegt. In ihrer Ausstellung ≈350 setzt sich Stefani Glauber (Jg.91) fragmentarisch mit der Analyse dieser Wahrnehmung und der Digitalisierung von Geruch auseinander. Die Vorstellung und die Versuche, Geruch gezielt einzusetzen, zu steuern und digitalisierbar zu machen haben eine lange und vielgestaltige Geschichte:

Im Römischen Kolosseum waren Röhren verbaut, durch die in Wein getränkter Safran und Kräutergeruch verdampft wurde, um an heißen Tagen den Blutgeruch in der Arena zu überdecken. Rund 2000 Jahre später beschrieb Kurd Laßwitz in seiner utopischen Erzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ ein Geruchsklavier. Dieses Klavier wurde im sogenannten "Odoratorium" gespielt, einer "Stätte für öffentliche Geruchs-Aufführungen", die "zu Konzertsaal und Theater als ein unentbehrlicher Erholungsort getreten" war. Neben dem Hören und dem Sehen wurde das Riechen hier als gleichberechtigte, eigenständig bespielte Sinneswahrnehmung thematisiert.

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20.3. - 25.4.2021

Johanna von Monkiewitsch "from different places"

Die Künstlerin Johanna von Monkiewitsch (*1979 in Rom, aufgewachsen in Deutschland) arbeitet mit möglichen Realitäten und den Fragen nach Abbild und Wirklichkeit. Genauer betrachtet entzieht jedoch die Künstlerin das Abbild der Wirklichkeit seinem Realitätszusammenhang. In einen anderen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang gestellt entsteht so eine neue materielle und sinnliche Bezüglichkeit. Licht, Zeit und Materialien des Alltags werden in ihnen zu metaphorisch hinterfragenden Behauptungen, die zwischen Raum, Gegenstand und Bild existieren. Dadurch entsteht eine neue Realität, die ein naturwissenschaftliches Phänomen zur Skulptur werden lässt. Ihr künstlerisches Werk umfasst bildhauerische Arbeiten, Installationen, Fotografie sowie Leinwand- und Videoarbeiten. Johanna von Monkiewitsch studierte von 1999 bis 2007 an der HBK Braunschweig. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln.

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Telefon: 0471 46838
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