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3. Februar 2017, 19 Uhr

Ein Evoluzzer – Tomas Schmits künstlerische Erforschung der Wahrnehmung
Vortrag von Stefan Ripplinger

Erstaunlich viele Fluxus-Künstler waren von Hause aus Naturwissenschaftler. Aber nur Tomas Schmit, obwohl Autodidakt, folgte konsequent einem naturwissenschaftlichen Pfad. Er dachte über scheinbar drollige Fragen nach wie: Woher weiß ein Chamäleon welche Farbe es annehmen soll?, Können Menschen denken? Oder Müssen Kaulquappen Lotto spielen? Anders als die allermeisten anderen Künstler, suchte er nicht innerhalb sondern außerhalb der Kunst, in der freien Natur, in der er sich besser auskannte als mancher Fachmann. Die Kunst erlaubte es ihm zwanglos zu forschen und auch gewagten Vermutungen nachzugehen. Auf die biologischen Grundlagen der Wahrnehmung legte er dabei großes Gewicht. Der Vortrag führt in seine wichtigsten Überlegungen auf diesem Felde ein. Biologische oder philosophische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Stefan Ripplinger, freier Autor, veröffentlichte zuletzt des Essay Vergebliche Kunst (Berlin 2016)

Kunsthalle Bremerhaven, Karlsburg 4
Eintritt frei