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OSWALD ACHENBACH

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OSWALD ACHENBACH, DIE ENGELSBURG, 1882

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Die Kunsthistorikerin Nora Schwabe über das Motiv der Engelsburg.

Die Engelsburg in Rom wurde 139 n. Chr. ursprünglich als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian und seine Nachfolger erbaut, war Schauplatz von Gladiatorenkämpfen, Festung in Kriegszeiten und auch Gefängnis. Nach Beschlagnahmung der Franzosen im 19. Jh. ging sie 1870 wieder an Italien über und wurde z. T. auch als Museum genutzt.

Groß, düster und mächtig thront die Engelsburg direkt am Ufer des Tiber. Ihren Namen erhielt die Anlage im Jahr 590, als in Rom die Pest wütete. Papst Gregor I., auch Gregor der Große genannt, soll über dem Grabmal die Erscheinung der Erzengels Michael gesehen haben, der ihm das Ende der Pest verkündete, indem er das Schwert des göttlichen Zorns in die Scheide steckte. Seit 1577 steht der Erzengel aus Marmor, später in Bronze gegossen, auf der Spitze der Engelsburg. Und genau solche Szenarien veranlassten die Maler der Düsseldorfer Schule im 19. Jh. zu romantisch verklärten Landschaftsdarstellungen. Doch nicht die Engelsburg befindet sich im Focus der Darstellung, sondern die im Licht der untergehenden Sonne befindliche Silhouette der Stadt Rom. Warme orange-rote Töne dominieren das Bild, unterstützt durch die Romantik von Fackeln, dem Ufer und der Brücke. Man meint, es sei eine realistische Momentaufnahme. Jedoch, das menschliche Treiben ist nur skizzenhaft dargestellt und tritt zugunsten dieses malerisch atmosphärischen, zugunsten dieses romantischen Momentes zurück.

Großartig sind die Werke einer Künstlergeneration, die sich heute Düsseldorfer Schule nennt. In einer Zeit der beginnenden Industrialisierung im 19. Jh., die Menschen suchten in ihrer Freizeit das Ländliche, schufen diese Künstler mit Pinsel und Farbe Zufluchtsorte der Entspannung und Erbauung.

Oswald Achenbach prägte mit dieser romantischen Bildauffassung nicht nur den Ruf der Akademie, sondern auch die gesamte deutsche Landschaftsmalerei des 19. Jh..

MANFRED HOLTFRERICH

IM KUNSTVEREIN

IN DER AUSSTELLUNG IM KUNSTMUSEUM BREMERHAVEN
MANFRED HOLTFRERICH, SERIE BLÄTTER, 1995-2007
FOTO: TOBIAS HÜBEL

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Manfred Holtfrerich über "Bild mit gelbem Rand".

IM ATELIER DES KÜNSTLERS
MANFRED HOLTFRERICH, BILD MIT GELBEM RAND, 1971

KLAUS HARTMANN

IM KUNSTVEREIN

IN DER AKTUELLEN AUSSTELLUNG IM KUNSTMUSEUM BREMERHAVEN
LINKS: KLAUS HARTMANN, LOTTO, 2005
AUS DER SAMMLUNG DES KUNSTVEREINS

RECHTS: HERBERT QUERFELD, STÄTTE MEINER JUGEND, 1946
AUS DER SAMMLUNG DES KUNSTVEREINS
FOTO: TOBIAS HÜBEL

 

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Klaus Hartmann über den Findungsprozess seiner Motive.

27. März 2020

"Meine Fotos entstehen meistens spontan. Erst später denke ich darüber nach, warum mich ein Motiv interessiert hat und ob ich es für meine Kunst verwenden kann. Die Collage ist entstanden nach einem Schnappschuss im Kaiserhafen von Bremerhaven. Das Wandbild befindet sich an der „Letzten Kneipe vor New York“. Wahrscheinlich waren es die unwirklichen Farben, die mir unbewusst aufgefallen sind. Das gemalte Wasser wirkt wie ausgewaschen und von der Sonne gebleicht. Das Segelboot erscheint als Fata Morgana. Die Wand hat ein Eigenleben. Es sind Kabel und Strukturen im Putz zu entdecken und unter einem farblosen Glasbausteinfenster verläuft das Meer in ein Nirgendwo. Der überdimensionale Schriftzug „Lotto“ verstärkt den Eindruck einer Illusion."

WILLEM GRUYTER

ON THE INTERNET

IN DER AKTUELLEN AUSSTELLUNG IM KUNSTMUSEUM BREMERHAVEN
WILLEM GRUYTER, FORT WILHELM, 1870
LEIHGABE DEUTSCHES SCHIFFFAHRTSMUSEUM

Dr. Kai Kähler über Willem Gruyters „Fort Wilhelm“.

24. März 2020

KUNSTVEREINE DIGITAL

KÜNSTLERFÖRDERUNG

Soforthilfeprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.332812.de&asl=bremen02.c.730.de

VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN

im Rahmen der Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus ist der Kunstverein Bremerhaven, die Kunsthalle und das Kunstmuseum für den Publikumsverkehr vorerst bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen, sowie alle Veranstaltungen und Kreativkurse im Atelier Goethe45 in diesem Zeitraum abgesagt.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Telefon: 0471 46838
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