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Rudolf Epp

Porträt einer jungen Frau, o. J. (2.H.19.Jh.)

Rudolf Epp steht stellvertretend für viele Künstler, die einerseits zwar fast in  Vergessenheit gerieten, jedoch bis heute nicht an Bedeutung verloren haben und unter dem Begriff „Münchner Schule“ bekannt sind.
Hauptbestandteile des künstlerischen Werkes von Rudolf Epp (geb. 1834 Eberbach/Baden, gest. 1910 München) sind vor allem kleine Genrestücke und Porträts. Nach seinem Studium der Malerei in Karlsruhe an der dort neu gegründeten Kunstschule zog er 1863 nach München, wo er stark unter dem Einfluß des dortigen Akademiedirektors C. Th. v. Piloty stand. Bereits zu Lebzeiten avancierte er zu einem sehr erfolgreichen Genremaler und Kleinmeister. Lebensnah und liebevoll beschreibt er in seinen Bildern das Leben im ausgehenden 19. Jahrhundert.

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