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Paula Modersohn-Becker

Nur zehn Jahre blieben der Malerin Paula Modersohn-Becker (geb. 1876, gest. 1907) für ihr künstlerisches Werk. Als die 31jährige im Jahre 1907 starb, zählten ihre Bilder bereits zu den wichtigsten Werken der europäischen Moderne. Auch wenn das damals in seiner Bedeutung noch nicht erkannt wurde, so ist heute ihre herausragende Position innerhalb des werdenden Expressionismus unbestritten.
Das Dorf Worpswede, das für sie zum Ort des Lebens werden sollte, auch wenn sie sich später häufig in Paris aufhielt, lernt sie 1897 kennen. Angetan von der Landschaft, dem Ort und den dort lebenden Künstlern zog sie alsbald dorthin, um Unterricht bei Fritz Mackensen und Otto Modersohn, den sie 1901 heiratete, zu nehmen. Später entwickelte Paula Modersohn-Becker ihre ganz eigene Ausdrucksform, die sie  noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer Wegbereiterin des Expressionismus machte. Der „Stehende Mädchenakt“ unserer Sammlung entstand um 1900 und ist ein typisches Beispiel für diese Periode.

 

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