Die Engelsburg, 1882
Das Werk des deutschen Landschaftsmalers Oswald Achenbach (geb. 1827 in Düsseldorf, gest. 1905 ebd.), prägte nicht nur den internationalen Ruf der Landschaftsmalerei der Düsseldorfer Akademie, sondern auch den der deutschen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts überhaupt.
Nach kurzem Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie und anschließendem Kunstunterricht bei seinem älteren, damals schon berühmten Bruder Andreas, bildete sich Oswald auf Reisen in Tirol und Oberitalien selbständig weiter. Mit seinen Landschaftsdarstellungen traf er, gleich seinem Bruder, den Geschmack der Zeit und gelangte somit frühzeitig zu Ruhm und Ansehen. Beide gelten heute in der Kunstgeschichte als das „A und O der Landschaft“ des 19. Jahrhunderts.
Das Gemälde unserer Sammlung, „Die Engelsburg“ von 1882, zählt zu einem der bedeutendsten Hauptwerke Oswald Achenbachs. In seiner Verdichtung der malerischen Tonstufen von Licht und Schatten hinsichtlich der romantischen Stimmungswerte ist es beispielgebend für die Ziele der Düsseldorfer Landschaftsmalerei.
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