Der Installationskünstler Manfred Pernice (geb. 1963 in Hildesheim) gilt heute als der „bekannteste, unbekannte Künstler Berlins“. Nach dem Studium der Grafik, Malerei und Bildhauerei in Braunschweig und Berlin erregte er erstmalig 1996 auf der Berliner Messe „European Art Forum“ Aufmerksamkeit. Er war Teilnehmer der Biennale Venedig 2001 und der documenta 11, 2002 in Kassel.
Seine dreidimensionalen Objekte erinnern an Architekturmodelle oder Gebrauchsgegenstände, mit denen er genau beobachtete Alltagssituationen oder Landschaften interpretiert und reflektiert. Mit scheinbarer Beiläufigkeit und einem spielerischen Ansatz geht Pernice den heutigen Wertvorstellungen und ästhetischen Normen unbefangen und humorvoll auf die Spur.
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