Gebirgsbach, 1863
Der norwegische Landschafts- und Marinemaler Hans Frederik Gude lebte von 1825 bis 1903. In den Jahren 1837-41 besuchte er die Osloer Zeichenschule Kristiana und ging anschließend an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er bis 1847 Schüler von Andreas Achenbach und Johann Wilhelm Schirmer war.
Nachdem Schirmer 1854 die Düsseldorfer Akademie verließ, wurde Gude sein Nachfolger der Klasse für Landschaftsmalerei. Bis 1863 wirkte er dort und wurde danach Leiter der Kunstschule Karlsruhe.
Unter Schirmers und Achenbachs Einfluss setzte Gude zunächst die Tradition der spätromantischen Landschaftsmalerei fort. Später fand er seinen eigenen, sein Werk prägenden Stil einer nüchternen Naturschilderung ohne pathetische Übersteigerung.
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