Landschaft mit Wildbach, o. J.
Lessing (geb. 1808 Breslau, gest. 1880 Karlsruhe) gilt als „Romantiker“ und „Rebell“. Er widmete sich vor allem der Historien- und Landschaftsmalerei. Der vielseitig begabte Künstler und Großneffe des Dichters Gotthold Ephraim Lessing ging 1826 nach Düsseldorf, wo er zum Mitbegründer und führendem Vertreter der Düsseldorfer Malerschule wurde. Ab 1858 bis an sein Lebensende wirkte er als Direktor der Gemäldegalerie Karlsruhe.
Die kunsthistorische Bedeutung Lessings liegt in seiner Landschaftsmalerei. Hier stand er in der Nachfolge Caspar David Friedrichs. Diese romantisch-poetische Auffassungsweise verband er mit einem gründlichen Studium der Natur und machte ihn zum tonangebenden Landschaftsmaler unter seinen Zeitgenossen.
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