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ab dem 17. Januar 2016

ACHTE VERÄNDERUNG
CECILIA EDEFALK

Die Region zwischen Weser und Elbe ist nicht nur die Herkunftsregion vieler bildender Künstlerinnen und Künstler, sondern auch temporäre Heimat namhafter Künstlerinnen und Künstler aus dem Ausland. Zu ihnen gehörte auch die schwedische Künstlerin Cecilia Edefalk (* 1954). Sie lebte als Stipendiatin des Vereins Kunst & Nutzen 1996/97 für ein gutes Jahr in Bremerhaven. Es war ein Aufenthalt, der zu den produktivsten ihrer künstlerischen Laufbahn zählte und der sich nachhaltig in ihrem Oeuvre niederschlug.

Einem größeren Publikum ist die spätere documenta-Teilnehmerin in der Bundesrepublik jedoch bereits zuvor durch eine Ausstellung im Museum für moderne Kunst in Frankfurt bekannt geworden. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr seinerzeit die vierteilige Serie In the painting the painting (1995/96) die pro Bildquadrat um jeweils 90° gedreht das immer gleiche Motiv eines kopulierende Paares zeigt. Den hochemotionalen Akt portraitierte und präsentierte die Künstlerin dabei in distanzierter, analytischer Weise. Dieses analytische und serielle Arbeiten ist kennzeichnend für ihre künstlerische Arbeit. Die Merkmale treten auch bei den Werkgruppen hervor, mit denen sie anschließend in Bremerhaven begann und mit denen sie unter anderem 1997 im Begleitprogramm der Biennale von Venedig vertreten war. Das Kunstmuseum widmet der Künstlerin nun einen Raum mit einer Auswahl von Werken, die auf ihren Aufenthalt in Bremerhaven zurückgehen.

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