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Kunstfahrt ins Museum Folkwang in Essen

Die nächste Kunstfahrt führt uns am Sonntag, den 13. Juni ins Ruhrgebiet, wo die legendäre Sammlung des Mäzens Karl Ernst Osthaus im neuen Museum Folkwang in Essen bis zum 25. Juli d. J. gezeigt wird.

Kaum ein Museum in Deutschland wurde zur Zeit des Nationalsozialismus so gründlich geplündert und geschändet wie das Museum Folkwang. Über 1400 Werke wurden beschlagnahmt; darunter nicht nur Bilder der verfemten deutschen Expressionisten, sondern auch solche von Braque, Cézanne, de Chirico, Derain, Matisse und Munch.

Die von Uwe M. Schneede – Direktor der Hamburger Kunsthalle von 1991 bis 2006 – kuratierte Eröffnungsschau rekonstruiert nun mit 400 Stücken, viele davon internationale Leihgaben, erstmals diese einzigartige und bahnbrechende Kollektion aus Moderner Kunst, Antiken, Asiatika und Stammeskunst. Der amerikanische Kunsthistoriker Paul J. Sachs nannte sie bei einem Besuch in Essen 1932 „Das schönste Museum der Welt“ – zugleich Titel der aktuellen Ausstellung.

Auch der Neubau des britischen Architekten David Chipperfield mit Maß und Ordnung, Licht und Luft ist sehenswert. Fast intuitiv erschließt sich die Folge der klaren, hohen Schauräume; immer wieder eröffnen sich Ausblicke in geschickt platzierte Innenhöfe. Die milchig schimmernde Fassade wurde aus Altglas hergestellt; beim Boden widersetzt sich der Architekt dem momentanen Parkett-Trend zugunsten von Estrich mit Rheinkieseln.

Ein Besuch des Museums Folkwang ist sicherlich lohnend.

Termin:     Sonntag, 13. Juni 2010

Abfahrt:    6.00 Uhr  Parkplatz Bismarckstr./Frühlingstr.
                 6.15 Uhr Kunsthalle

Rückkehr: gegen 22:30 Uhr

Kosten einschließlich Eintritt und Führung:
                € 47,-     Mitglieder            
                € 57,-     Nichtmitglieder    
                € 42,-     Schüler / Studenten
            
Ihre verbindliche Anmeldung bitten wir bis zum 30. Mai 2010 gegen Vorkasse in der Kunsthalle vorzunehmen.

27. November 2008


Manfred Holtfrerich

im Gespräch

Die  Herbstblätter von Manfred Holtfrerich sind bei den Besuchern des Kunstmuseums sehr beliebt. Am 27. November 2008 beschrieb der Künstler den Entstehungsprozess und beantworte Fragen der Besucher zu seinem Werk.

25. November 2008

Klaus Burger, Foto: Kai Kähler


DURBAN POISON

Klaus Burger – Tuba
Matthias Schneider-Hollek – Elektronics
 
Die herausfordernde Akustik des neuen Kunstmuseums bildete am 25. November 2008 den Ausgangspunkt für dieses Konzert des Vereins Unerhört, eine Raumerkundschaftung unter klanglichen Gesichtspunkten. Mehr >>