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21. Juni 2017, 19:30 Uhr

DIE GESCHICHTE DER DOCUMENTA
Ein Vortrag von Detlef Stein

Die documenta gilt als eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit. Alle fünf Jahre zieht dieses Großereignis 100 Tage lang in der Stadt Kassel und dieses Jahr auch in Athen nicht nur die Aufmerksamkeit der Kunstöffentlichkeit auf sich. Anlässlich der Fahrt des Kunstvereins Bremerhaven zur documenta 14 nach Kassel am 24. Juni referiert der Kunsthistoriker Detlef Stein am Mittwoch, den 21. Juni um 19:30 Uhr über die Anfänge und Entwicklung der documenta.

Die erste documenta fand 1955 im Beiprogramm der Bundesgartenschau statt. Ihre Geschichte beginnt jedoch bereits im Jahr 1946 mit dem Plan einer internationalen Großausstellung moderner Kunst in Deutschland des Kasseler Malers und Akademieprofessors Arnold Bode. Sein Ziel war es, die unter den Nazis diffamierte und ausgeblendete Avantgarde in Erinnerung zu rufen. Mit 670 Werken von 148 Künstlern aus den Jahren 1905 bis 1955 war die documenta 1 das größte Kunstereignis bis dato in der Bundesrepublik. Der sensationelle Erfolg von 130.000 Besuchern in 100 Tagen ermöglichte vier Jahre später eine documenta 2. Seitdem hat sich die documenta im zunächst vier-, später fünfjährigem Rhythmus zur weltweit bedeutendsten Ausstellungsreihe für Gegenwartskunst entwickelt.

Kunsthalle Bremerhaven
Karlsburg 4, 27568 Bremerhaven

Eintritt: Mitglieder frei / Nichtmitglieder 5 Euro
Anmeldungen für die Fahrt nach Kassel sind noch bis zum 14. Juni möglich.