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11. Januar 2017

Welche Kunst kommt in eine Sammlung und warum?

Walter Grasskamp bezeichnete es als eine der Paradoxien der Kunstmuseen, das sie als einzige Museen Dinge sammeln, die eigens für das Sammeln hergestellt worden seien, wobei es eine heillose Überproduktion gibt. Wenngleich dies ein schönes Bonmot bezüglich der Sisyphusarbeit öffentlicher Sammlungen ist, so stimmt die Aussage bei näherer Betrachtung nicht. Denn die meisten Kunstwerke werden ohne die Intention ihrer späteren Sammlung für die Nachwelt hergestellt. Sie entstehen aus dem inneren Antrieb der Künstlerinnen und Künstler, sind Ergebnis intensiver Überlegungen, handwerklicher Fertigkeiten oder experimenteller Versuche. Eine kunsthistorische Bedeutung, die letztlich nur einen kleineren Teil aller Kunstwerke zu Sammlungsobjekten macht, erfahren sie erst im Nachhinein.

Am Beispiel der Neuzugänge des vergangenen Jahres erläutert Dr. Kai Kähler, Vorsitzender des Kunstvereins, die Eckpunkte der Sammlungsstrategie des Kunstvereins sowie die kunsthistorische Einordnung ausgewählter Werke.

Kunsthalle Bremerhaven, Karlsburg 4, 18 Uhr
Eintritt: regulär 2 Euro / ermäßigt 1 Euro / Mitglieder frei

 

Telefon: 0471 46838
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