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17. September 2016, 17 Uhr

FINISSAGE ZUR AUSSTELLUNG
mindestens_ein_gedanke_zu_

„Wie beeinflusst Sprache unsere Sicht auf Kunst?“

Über Kunst zu sprechen fällt oft schwer. Insbesondere beim Betrachten von Werken der Gegenwartskunst fehlen uns häufig die Worte. Meist prasseln viele Eindrücke gleichzeitig auf uns hernieder, sodass es schwierig erscheint, diese sprachlich linear auszudrücken. Abgesehen von dieser Schwierigkeit sind sich viele nicht sicher, welche Haltung gegenüber der Kunst denn nun angebracht ist und ob man trotz fehlenden Vorwissens überhaupt qualifiziert ist, einen Kommentar zur Kunst abzugeben.

Der Kunstverein hat gemeinsam mit dem Verein Kunst und Nutzen e.V. kürzlich im Rahmen der Ausstellung „mindestens_ein_gedanke_zu_“ mit Werken der insgesamt 25 Bremerhavener Künstlerstipendiaten die Besucher und Besucherinnen zu einem eigenständigen und persönlichen Annäherungsversuch an die Kunst eingeladen. Viele sind dieser Aufforderung nachgekommen und haben ihre Eindrücke und Kommentare auf Papier festgehalten und für alle anderen sichtbar neben dem jeweiligen Werk platziert.

Zur Finissage der Ausstellung am Samstag, den 17. September um 17 Uhr, laden wir Sie herzlich in die Kunsthalle ein, um gemeinsam mit dem anwesenden Künstler Gereon Krebber die niedergeschrieben Kommentare auszuwerten. Gereon Krebber, Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf und Mitinitiator der geplanten Publikation „mindestens_ein_gedanke_zu_“, war selbst 2009 Künstlerstipendiat in Bremerhaven. In einem Kurzvortag wird er an diesem Abend der Frage nachgehen, wie Sprache unsere Sicht auf Kunst beeinflusst. Er wird berichten von den Freuden und Mühen des Formulierens, von Grenzbereichen, vom Stammeln und Selbstüberschätzen, von Zwischentönen und Präsenzen, wenn man vor der eigenen Arbeit und anderer Arbeit steht.

KOSTENFREI

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