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Kunsthalle
Foto: Arne Reimann

1. Juni 2010

LUKA FINEISEN
Lange Nacht der Kultur

Während der langen Nacht der Kultur ermöglicht uns Luka Fineisen den Blick über ihre Schulter. Auf Folien eines Overhead Projektors wird sie in Zeichnungen Ideen entwickeln, verwerfen, weiterentwickeln, so dass Besucher einen Einblick in den Schaffensprozess erhalten. Zudem hat das Publikum die Möglichkeit der Künstlerin Anregung für weitere Skizzen zu geben. Mehr>>

Luka Fineisen: „90 Grad Celsius“, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, 2009, Zellophan, Klebeband, Nylonfaden; Foto: Achim Kukulis

9.Mai bis 13. Juni 2010

LUKA FINEISEN

Durch ihre Skulpturen und Raumeingriffe erlaubt Luka Fineisen dem Betrachter einen Einblick in ihre ganz eigene Welt. Unsichtbar und doch atmosphärisch dicht füllt sie einen Raum übervoll mit dem Duft von Honig, flutet ganze Räume mit Milch, versenkt sie in einen geheimnisvollen Nebel oder lässt ihre Wände schmelzen. In den Augen Luka Fineisens scheint alles in der Welt zu leben und einer ständigen Veränderung unterzogen zu sein. Starre Elemente zerfließen und laufen in Tropfen die Wand herunter. Dabei können die Eingriffe, die sie innerhalb der Architektur eines Raumes vornimmt können subtil oder offenkundig sein, zeugen jedoch immer von einem geschärften Blick und großer Sensibilität für die Umgebung. Zugleich ist die Leichtigkeit beeindruckend, mit der die Künstlerin scheinbar den Raum für sich erobert und verdichtet. Nahezu schwerelos wirken ihre Skulpturen. mehr>>

PERSONAL KILL #13, 2007, Beate Geissler & Oliver Sann, courtesy fiedler taubert contemporary, Berlin

14. März bis 2. Mai 2010

PERSONAL KILL
BEATE GEISSLER & OLIVER SANN

Mit der Ausstellung "Personal Kill" von Beate Geissler und Oliver Sann präsentiert der Kunstverein Bremerhaven eine zeitgenössische Position mit starkem politischem Gegenwartsbezug. Die Künstler Beate Geissler und Oliver Sann haben in jahrelanger Arbeit auf militärischen Sperrgebieten Video- und Fotomaterial gesammelt, das sie nach Ausstellungen in Südafrika, Russland und den Vereinigten Staaten erstmals in Deutschland präsentieren.
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Klasse Gregor Schneider Berlin

24. Januar bis 7. März 2010

AUFBAU
KLASSE SCHNEIDER BREMERHAVEN
 

Gregor Schneider, geboren 1969 im nordrhein-westfälischen Rheydt, hat im April 2009 seinen Dienst als Professor mit dem Schwerpunkt Bildhauerei, an der Universität der Künste Berlin angetreten.
Als Unterrichtsziel sieht Gregor Schneider es, den Studenten die Bildhauerei als begehbare dreidimensionale Skulptur zugänglich zu machen. Schwerpunkt soll der grenzüberschreitende Raum sein - eine Immobilie wird mobil. In diesem Zusammenhang plant Gregor Schneider, angelehnt an den Kinderbuchklassiker von Erich Kästner, ein „Fliegendes Klassenzimmer“. Ist im Buch das fliegende Klassenzimmer nur Teil einer Schulaufführung, so möchte Gregor Schneider den Unterrichtsraum mobil machen und an verschiedenen Orten in der Welt „landen lassen“. mehr>>



Grosser Optimist

22. November 2009 bis 10. Januar 2010

DENNIS DOE TAMAKLOE
TRÄUME EINER SCHILDKRÖTE

Dennis Doe Tamakloe hat an der Kunsthochschule in Kumasi, Ghana studiert. 1994 kam er nach Berlin, um die traditionellen Weisheiten des afrikanischen Kontinents in ein Cross Over mit der Moderne zu bringen, denn in seiner Malerei ist die Verbundenheit der afrikanischen Völker mit der Natur und ihren fünf Elementen fühlbar. Aber auch afrikanische Farbenfreude, Emotionen und die tiefe Beziehungen zwischen jedem und allem finden Ausdruck in seinen Arbeiten. Mehr >>

Ohne Titel, 2009

16. August bis 13. September 2009

ANDREW KERR

Manchmal sind es gerade die zurückhaltenden Kunstwerke, die unsere Aufmerksamkeit erregen. So ist es auch bei den Arbeiten des schottischen Künstlers Andrew Kerr. Ruhig, schlicht und handwerklich präzise gearbeitet ist ihnen jede Effekthascherei fremd. Diese Zurückhaltung wirkt ungewöhnlich im schnelllebigen Kunstbetrieb und angenehm in unserer reizüberfluteten Welt. Interessanterweise fallen seine Arbeiten im Messe- oder Ausstellungskontext dennoch ins Auge. Das liegt an ihrer Präsenz. Unabhängig davon, ob es sich um eine zarte Kohlezeichnung, Collagen, Gemälde oder Skulpturen handelt, wie selbstverständlich besetzen die Werke den ihnen zugedachten Raum. In dieser Raumwirkung zeigt sich nicht nur die Qualität des einzelnen Werkes, sondern auch die raumbezogene Ausstellungsplanung des jungen Schotten, geb. 1977, aus Glasgow. Mehr >>

Perspective Collection, Carl Andre II, 2004, Foto: Konrad Fischer Galerie

28. Juni bis 2. August 2009

JAN DIBBETS

Der Kunstverein zeigt in der Kunsthalle Arbeiten des niederländischen Künstlers Jan Dibbets aus den Serien "Perspective Collection" und "Windows". Der Künstler, der der Land Art und Konzeptkunst nahe steht, setzt sich mit dem Problem der Wahrnehmung auseinander. Mit dem Mittel der Fotografie dokumentiert er häufig perspektivische Verzerrungen und Täuschungen und stellt damit die Frage nach der Wahrnehmung der Realität. Mehr >>

Raimund Girke in seinem Atelier, Foto: Martin Müller

27. Mai 2009


"Das Einfache, das schwer zu machen ist"
Ein Vortrag über Raimund Girke von Dietmar Elger

Kunstmuseum 19 Uhr

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26. April bis 7. Juni 2009

AL TAYLOR
MÜNCHEN: CAN STUDIES

Der Kunstverein Bremerhaven präsentiert die Arbeiten des amerikanischen Künstlers Al Taylor, geboren 1948 in Springfield, Missouri. Seine Werke befinden sich unter anderem in namhaften Sammlungen wie dem Museum of Modern Art, New York, dem Centre national d`art et culture Georges Pompidou, Paris, und der Staatlichen Graphischen Sammlung, München.
In der Kunsthalle Bremerhaven werden die fragilen Gebilde Al Taylors aus Alltagsmaterialien, wie Draht, Weißblechdosen und Holz gezeigt. Mehr >>

14. März 2009

Kunstfahrt nach Hamburg

Für Freunde und Mitglieder bot der Kunstverein Bremerhaven im März eine Kunstfahrt nach Hamburg an. Das Reiseziel waren die Ausstellungen „Matisse – Menschen, Masken und Modelle“ im Bucerius Forum und „Edgar Degas, Intimität und Pose“ in der Kunsthalle Hamburg. Mehr >>

Larry Sulton, “Tasha’s Third Film”, 1998 aus der Serie “The Valley” , Copyright: © Larry Sultan, Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln

15. März bis 19. April 2009

LARRY SULTAN
THE VALLEY

Der Kunstverein Bremerhaven präsentiert Fotografien aus der Serie „The Valley“ des kalifornischen Künstlers Larry Sultan (geb. 1946).

Seit 1998 untersucht Sultan, warum sich das Ideal des Mittelklasse-Heims für eine ausgesprochen kuriose Form der Aneignung anbietet – nämlich für die Nutzung als Kulisse für pornografische Filme. Mehr >>

Raimund Girke in seinem Atelier, Foto: Martin Müller

25. Januar bis 8. März 2009

RAIMUND GIRKE
MALEREI

In seiner ersten Ausstellung des Jahres zeigt der Kunstverein Bremerhaven Aquarelle des Malers Reimund Girke. Es handelt sich dabei um die inzwischen siebte Ausstellung des 1930 in Heinzendorf, Niedersachsen, geborenen Künstlers in Bremerhaven. Seine erste Ausstellung in der Bremerhavener Kunsthalle markierte 1972 einen Wechsel im Profil des Kunstvereins, der sich damit der nationalen und internationalen zeitgenössischen Kunst öffnete und die Gegenwartsorientierung einleitete. Auch in der Sammlung des Kunstvereins ist Girke mit einigen Werken vertreten. Mehr >>

 

Der große Ausstellungsraum in der Kunsthalle

17./18. Januar 2009

EDITION TAUCHFAHRT
BREMERHAVEN - NEW YORK

Im März 2007 startete das Kunstprojekt „Edition Tauchfahrten: Bremerhaven – New York“. Unter der Regie des Melton Prior Institut mit Sitz in Düsseldorf und der kuratorischen Betreuung durch Herrn Klaus Becké aus dem Vorstand des Kunstvereins. Im Januar wurden die Ergebnisse in der Kunsthalle erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr >>

Rajaveni Saminadane bei der Gestaltung eines Pulli-Kolams, Foto: Maren Meier

9. November 2008 bis 4. Januar 2009

RAJAVENI SAMINADANE
KOLAMS - to the planet,

Erstmalig wurden KOLAMS aus Südindien, auf Seide oder Baumwolle gestickt, in der Kunsthalle zu sehen sein. Mehr >>

Ausstellungen 2008-2006

2008

18.11. – 17.12. Susanne Kraißler, Marcus Lohmann, Michael Schmidt im Verwaltungsgebäude der swb
 
9.11. – 4.1.2009 Rajaveni Saminadane, Kolams - to the planets -
   
14.9. – 2.11. Gereon Krebber, wollte  könnte  sollte
 Skulpturen / Installationen
   
6.7. – 31.8. Peter Böhnisch, Arbeiten auf Papier

Myriam Quiel
Einladungskarte zur Ausstellung Myriam Quiel

27.4. – 22.6. Myriam Quiel, Malerei
Myriam Quiels Werke haben ihren Ausgangspunkt in der Realität. Ihre Bilder zeigen achtlos gestapelte Spielzeuge, Möbel und andere Gegenstände, die zunächst eine alltägliche Szene wiederzugeben scheinen. Erst im Detail entpuppt sich in der Zusammenstellung die doppelbödige Dramatik des dargestellten. Zu rätselhaft, bisweilen schockierend sind die Anordnungen der Dinge…

2007

11.11. – 6.1.2008    Moderne zur See – Aufnahmen der Photographen Hans Finsler, Dr. Erich Salomon und Richard Fleischhut von der Jungfernfahrt des Passagierdampfers Bremen aus dem Jahre 1929
Sonderausstellung im Rahmen der Veranstaltungsserie zum 150 jährigen Firmenjubiläum des NDL

Christian Helwing
Christian Helwing

9.9. – 28.10.        Christian Helwing, „Kunsthalle“
Christian Helwings skulpturale Arbeiten nehemn direkten Bezug auf die Architektur vor Ort und greifen deren Besonderheiten auf. Seine Arbeiten oszillieren zwischen Kunst und Architektur, sind weder das eine noch das andere, bewegen sich an der Schnittstelle dieser Bereiche und loten die Grenzen aus. Die seinen Arbeiten innewohnende Ambivalenz markiert die zentralen Fragestellungen: Wann wird ein architektonischer Eingriff zu Kunst, wann wird ein ästhetischer Eingriff zu Architektur.

Markus Weggenmann
Markus Weggenmann

1.7. – 19.8.        Markus Weggenmann, bel étage
In der Ausstellung Markus Weggenmanns wird der Besucher mit einem Farb- und Formenmeer konfrontiert, das es zu begehen, zu betrachten und zu überqueren gilt. Kreuz und quer sind bunte Teppiche in der Kunsthalle ausgelegt, die Weggenmann nach kleinen Gouache-Entwürfen in vergrößerter Form fertigen lässt. Die Motive erinnern an Zellen, Wolken oder Fruchtkörper in plakative Farben abstraiert.

21./22.4 – 17.6.    Blind Date, Gruppenausstellung

18.2. – 8.4.        Alfred Bast, Spannweite
Alfred Bast (geb.1948 in Schwäbisch Gmünd) studierte an der Kunstakademie in Stuttgart und, mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, in Pondicherry/Südindien, freie Malerei. Kulturübergreifende Impulse, die sich mit der Dualität menschlicher Erkenntnis und Wahrnehmung befassen, eröffnen ihm einen neuen Zugang zur Natur als „offenbares Geheimnis“. In einer Kooperation des Kunstvereins Bremerhaven mit dem LehrerInnenfortbildungsinstitut (lfi), der katholischen Privatschule Edith Stein und den Kaufmännischen Lehranstalten werden für Schülerinnen und Schüler sowie für die interessierte Öffentlichkeit folgende Workshops angeboten:


2006

Ellen Mäder-Gutz
Einladungskarte zur Ausstellung Ellen Mäder-Gutz

17.12. – 21.1.2007    Ellen Mäder-Gutz, Tulpan und Pernilla
Der Kunstverein Bremerhaven zeigt Werke der Künstlerin Ellen Mäder-Gutz, die von 1990 bis 2004 in Elmlohe gelebt und gearbeitet hat. In dieser Zeit bereicherte sie das Kulturleben Bremerhavens und Umzu durch zahlreiche künstlerische und kommunikative Aktivitäten. Ihr Werk von Skulptur, Druckgrafik und Zeichnung eröffnet mit hoher technischer Präzision ungewöhnliche Perspektiven von Pflanzen und Blüten der heimischen Flora.

12.11. -  10.12.    Lewis Baltz, Fotografie

7.11.                    Nicole Schnedler und Marlies Nittka im Verwaltungsgebäude der swb, Kunst & Energie, eine Ausstellung der swb in Kooperation mit der Hochschule für Künste, Bremen und dem Kunstverein Bremerhaven.

10.9. – 22.10.        Dyr á Túfu (Tiere auf Grasshockern)
Im Rahmen der Deutsch-Isländischen Kulturtage zeigt der Kunstverein Bremerhaven in der Kunsthalle eine Gruppenausstellung isländischer Künstler. Kunst aus Island ist heute keine Ausnahmeerscheinung mehr. In der Musik und bildenden Kunst haben Künstlerinnen und Künstler längst Weltruhm erlangt und leben in New York, Amsterdam oder Berlin. Doch was ist mit den Künstlern auf Island selbst? Gibt es eine spezifische isländische Kunst? Der Kunstverein ist dieser Frage nachgegangen und präsentiert Werke der Künstlerinnen und Künstler Helgi Thorgils Fridjónsson, Ólöf Nordal, Helgi Hjaltalín Eyjólfsson, Birgir Snaebjörn Birgisson und Katrin Sigurdardóttir. Es handelt sich um Künstlerinnen und Künstler, die heute noch überwiegend auf Island leben. Eine Reihe der Arbeiten wird deswegen erstmals in Deutschland gezeigt.
 

Richard Oelze, Foto: Richard Doddenhoff
Richard Oelze, Foto: Richard Doddenhoff

8.7. – 20.8.        Richard Oelze + Dirk Bell, Bilder
Die Ausstellung in der Kunsthalle Bremerhaven stellt zwei Künstler unterschiedlicher Generationen einander Gegenüber. Der Surrealist Richard Oelze, geboren 1900 in Magdeburg, lebte lange Zeit in Worpswede. Seine Werke waren kürzlich in der Kunsthalle Bremen ausgestellt, darunter auch Arbeiten aus der Sammlung des Kunstvereins Bremerhaven. Ihren Besonderen Reiz erhält die Ausstellung durch eine Gegenüberstellung zu Arbeiten des jungen Künstlers Dirk Bell (geb. 1969). In den Kunstwerken von Dirk Bell erlebt der Surrealismus eine zeitgenössische Ausprägung. 

30.4. – 11.6.        Jürgen Paas, „INDEX“

Leif Trenkler
Einladung zur Ausstellung Leif Trenkler

12.3. – 23.4.         Leif Trenkler, „Das Nichtkühl“ Malerei
„Flirrendes, durch die Baumkronen fallendes Licht taucht die Welt in Helligkeit und erzeugt tanzende Schatten... Reine Farbflächen überlagern im selben Bild die gegenständliche Malerei - so als löse sich die Welt bei näheren Hinsehen auf.“(F.A.Z. 17.5. 2005)

15.1. – 26.2.        Gustav Kluge, Malerei

bis 1. od. 8.1.        Ende der Ausstellung Florian Thomas, Malerei

Telefon: 0471 9586106 Allgemeine Infos und Anfragen

DER KUNSTVEREIN IN SCHRIFT, BILD UND TON

Links zu Berichten über Ausstellungen und Veranstaltungen des Kunstvereins in den Medien

 

Center TV vom 25.3.2010, Weserzeit Ausstellung Personell Kill >>

 

Zeit Online vom 21.3.2010, Die wahren Kunstkenner >>

 

Taz Nord vom 18.3.2010, Erschwerte Zugänge >>