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Kunsthalle

9. Juli bis 27. August 2017

SABINE MORITZ
NEULAND

Eröffnung, 8.7.2017, 16 Uhr
Einführende Worte spricht Dr. Steffen Haug, Berlin

Einsam steht ein Hund auf einer Straße. Im Hintergrund eine scheinbar verlassene Stadt. Das Motiv kommt einem vertraut vor. Vielleicht nicht genau dieses, aber die Situation. Sie ist eindringlich. Das Bild ist eindringlich. Unklar bleibt der Ort. Er ist möglicherweise austauschbar. In jedem Fall weckt das Motiv Erinnerungen und Assoziationen. Doch genau fassen lassen sie sich kaum. Was eben noch klar und deutlich war, erhält bei weiterem Nachdenken Schattierungen und Nuancen. Und auch dies entspricht dem Bild. Die gedankliche Ungewissheit korrespondiert mit der Unschärfe der Malweise. Mit ihrem kräftigen, farbigen Malstil löst die in Köln lebende Malerin Sabine Moritz (Jg. 1969) die Motive mitunter bis zur Grenze der Erkennbarkeit auf.

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18. August 2017, 17 Uhr

KURATORENFÜHRUNG
SABINE MORITZ - NEULAND

Am Freitag, den 18. August um 17 Uhr führt der Kurator Dr. Kai Kähler durch die Ausstellung „Neuland“ der Künstlerin Sabine Moritz. Für die einen ist es die beste Ausstellung in der Kunsthalle seit langem. Andere haben vor allem den Vergleich mit Gerhard Richter im Blick.

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9. August 2017, 18:30 und 20:30 Uhr

BEUYS
Kommunales Kino Bremerhaven e.V. in Zuasmmenarbeit mit dem Kunstverein

An Joseph Beuys (1921-1986) führte lange kein Weg vorbei. Ab Mitte der sechziger Jahre bis zu seinem Tod war der Aktionskünstler, Bildhauer und Kunsttheoretiker medial dauerpräsent. Beuys wichtigstes Credo: „Jeder Mensch ist ein Künstler.“ Der Regisseur Andres Veiel zeichnet in seiner Dokumentation das Bild dieses rastlos Kreativen, der immer wieder durch spektakuläre Aktionen für Aufsehen sorgte. Erstaunlich: „Beuys“ ist die erste Kinodokumenation über den großen Künstler.

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11. Juli 2017, 19 Uhr

BAZON - ERNSTE SCHERZE
Ein Film von Peter Sempel

Der Kunstverein präsentiert am Dienstag, den 11. Juli um 19 Uhr, den Psychodokumentarmusikfilm BAZON – ERNSTE SCHERZE (D 2016, 108 min) des aktuellen Bremerhaven-Stipendiaten Peter Sempel. Dieser widmet sich in seinem neuesten Film dem Philosophen, Kunst‐ und Gesellschaftskritiker Bazon Brock, einen Provokateur und ein Genie (Zitat: Harald Falckenberg).

Assoziative Filmcollage
Peter Sempel begleitet Brock durch seine Berliner Galerie „Die Denkerei“, das „Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand“, in sein Haus in Wuppertal, den Garten, bei Auftritten in Museen, Kunsthäusern, Universitäten, im ZKM, im Cabaret Voltaire. Dabei mäandert die Kamera durch Brocks Gedankenwelt, die sich zwischen Friedrich Nietzsche, Peter Sloterdijk, Goethe, Neo Rauch, Uli Hoeneß, Parcifal und Hausfrauen bewegt. Sempels assoziative, immer wieder überraschende Filmcollage zeigt Bazon Brock nicht nur im Schlagabtausch mit Künstlern und Philosophen, sondern auch im Dialog mit der Tierwelt.

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14. Mai bis 25. Juni 2017

TATJANA DOLL
III BIII

Mit der Ausstellung III BIII präsentiert der Kunstverein die aktuelle Preisträgerin des Hannah-Höch-Förderpreises für Malerei 2016. Es handelt sich nicht um die erste Ausstellung der Malerin Tatjana Doll (Jg. 1970) in der Seestadt. Bereits 2005 zeigte sie in der Kunsthalle ihre Ausstellung Bier für Öl. Das zentrale Werk bildete damals ein ca. 15 m langes und 4,5 m hohes Gemälde eines Öltankers, dass in der Diagonalen die ganze Tiefe und Höhe des großen Ausstellungsraumes der Kunsthalle einnahm. Mit der ungewöhnlichen Präsentationsform sowie mit dem Motiv eines Alltagsgegenstandes und seiner ungewöhnlichen Größe war das Gemälde typisch für die Werke der Künstlerin, die mit realistisch wenngleich nicht detailgenau gemalten Bildern von Ferraris, Müllfahrzeugen, Piktogrammen, Waffen bis hin zu Flugzeugen oder Hochgeschwindigkeitszügen bekannt geworden war.

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24. Juni 2017

Kunstfahrt zur documenta 14

Der Kunstverein Bremerhaven macht sich auf den Weg zur documenta 14, der weltweit wichtigsten Schau für zeitgenössische Kunst. Der künstlerische Leiter Adam Szymczyk hat für die Ausstellung eine Doppelstruktur vorgeschlagen, die sich in dem Arbeitstitel „Von Athen lernen“ widerspiegelt. Im Jahr 2017 werden Kassel und die griechische Hauptstadt gleichberechtigte Gastgeber der Ausstellung sein: Die bislang wenig hinterfragte Position Kassels als zentraler Standort der documenta wird zugunsten einer anderen Rolle aufgegeben, nämlich der eines Gastes in Athen. Einen Bezug zu Athen bildet u.a. die Installation „Parthenon der Bücher“ von Marta Minujín. Die bis zu 100.000 einst oder gegenwärtig verbotenen Bücher aus der ganzen Welt, bilden auf dem Kasseler Friedrichsplatz, aufgehängt an einem Metallgerüst, die Athener Akropolis nach. Genau dort, wo am 19. Mai 1933 im Zuge der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“ rund 2.000 Bücher von den Nazis verbrannt wurden.

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21. Juni 2017, 19:30 Uhr

DIE GESCHICHTE DER DOCUMENTA
Ein Vortrag von Detlef Stein

Die documenta gilt als eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit. Alle fünf Jahre zieht dieses Großereignis 100 Tage lang in der Stadt Kassel und dieses Jahr auch in Athen nicht nur die Aufmerksamkeit der Kunstöffentlichkeit auf sich. Anlässlich der Fahrt des Kunstvereins Bremerhaven zur documenta 14 nach Kassel am 24. Juni referiert der Kunsthistoriker Detlef Stein am Mittwoch, den 21. Juni um 19:30 Uhr über die Anfänge und Entwicklung der documenta.

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1. Juni 2017, 18 Uhr

AFTER-WORK

Unter dem Titel „Wer denkt bei Cocktails schon an Kunst?“ veranstaltet der Kunstverein am Donnerstag, den 1. Juni 2017, um 18 Uhr in der Kunsthalle ein After-Work-Kunstgenuss. Nach einer Einführung durch das Team des Kunstvereins in die aktuelle Ausstellung „III BIII “ der Künstlerin Tatjana Doll, laden Gespräche bei alkoholischen sowie alkoholfreien Cocktails zur Vertiefung der Eindrücke ein.  

Die Kosten für die Teilnahme (Eintritt, Führung und Getränke) betragen 8 Euro; für Mitglieder 4 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung per Telefon (0471) 46838 oder per Email an info [at] kunstverein-bremerhaven [dot] de

 

 

 

19. Mai 2017, 16:15 Uhr

Kunsttreff für Frauen
Führung in der Kunsthalle

Am Freitag, den 19. Mai um 16:15 Uhr findet der Kunsttreff für Frauen in der Kunsthalle Bremerhaven statt. Der Kurator Klaus Becké führt durch die Ausstellung "III BIII" der Künstlerin Tatjana Doll.

Kunsthalle Bremerhaven, Karlsburg 4
Eintritt: 3 Euro / Mitglieder frei

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19. März bis 30. April 2017

LIBERTY
Jason Dodge
with 3 works by Laurent-David Garnier

Jason Dodge (*1969 Newtown, Pennsylvania, lebt in Berlin) ist seit April 2016 Stipendiat des Bremerhaven-Stipendiums, das er Ende März diesen Jahres beenden wird. Zum Abschluss seines Aufenthaltes in Bremerhaven zeigt er in der Kunsthalle "LIBERTY".

Die Ausstellung "LIBERTY" besteht aus insgesamt drei Elementen. Zu sehen ist eine neue Arbeit von Jason Dodge, eine Zusammenstellung von Dingen aus aller Welt, die gemeinsam als Zeichen paralleler Bedeutungen gelesen werden können. Zwar ist jedes Ding für sich erkennbar - eine Flasche, ein Ticket, ein Einkaufswagen -, aber es übernimmt zugleich die Möglichkeit in seiner speziellen Anordnung eine andere Bedeutung zu bekommen, vielleicht ein Zeichen, vielleicht eine Prophezeiung.

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22. Januar bis 5. März 2017

TOMAS SCHMIT
bald ist wieder schneckentreffen

Tomas Schmit (1943-2006) gehört zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung. Über Nam June Paik, den er 1961 traf, lernte er George Maciunas und die ersten Fluxus-Aktivitäten kennen. 1962 nahm er an der Aufführung Neo-Dada in der Musik, ausgerichtet von den Düsseldorfer Kammerspielen, sowie den Parallelen Aufführungen Neuester Musik in Amsterdam teil und entwickelte eigene Aktionen wie den „zyklus für wassereimer (oder flaschen)“. In der Folgezeit beteiligte er sich an den meisten europäischen Fluxusfestivals, die in Kopenhagen, Paris, Düsseldorf, London und Berlin stattfanden und organisierte 1964 das viel diskutierte Festival der neuen Kunst in der Technischen Hochschule in Aachen.

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22. Februar 2017, 16 Uhr

Öffentliche Führung
Tomas Schmit

Am Mittwoch, den 22. Februar um 16 Uhr führt der Kurator Dr. Kähler durch die Ausstellung "bald ist wieder schneckentreffen" von Tomas Schmit in der Kunsthalle sowie durch den ihm gewidmeten Raum im Museum.

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17. Februar 2017, 16 Uhr

Kunsttreff für Frauen
Führung in der Kunsthalle

Am Freitag, den 17. Februar um 16 Uhr führt Herr Dr. Kähler interessierte Teilnehmerinnen durch die Ausstellung "bald ist wieder schneckentreffen" von Tomas Schmit. Der Künstler (1943-2006) gehört zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung. Über Nam June Paik, den er 1961 traf, lernte er George Maciunas und die ersten Fluxus-Aktivitäten kennen. 1962 nahm er an der Aufführung Neo-Dada in der Musik, ausgerichtet von den Düsseldorfer Kammerspielen, sowie den Parallelen Aufführungen Neuester Musik in Amsterdam teil und entwickelte eigene Aktionen wie den „zyklus für wassereimer (oder flaschen)“.

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16. Februar 2017, 19 Uhr

Zukunftswerkstatt BremerhavenKultur 2027
Vortrag von Prof. Karin von Welck, Vorsitzende der UNESCO Kommission Kultur

Der UNESCO Weltbericht "Kultur: Urbane Zukunft" vom 18. Oktober 2016 zeigt, wie Kultur Städte nachhaltiger, sicherer und belastbarer machen kann. Der Bericht kommt zu dem Resümee: Kulturelle Aktivitäten stärken den sozialen Zusammenhalt und fördern den Dialog zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Zugleich ist der weltweit am schnellsten wachsende Sektor der Kultur- und Kreativwirtschaft ein zentrales Instrument der Armutsreduzierung.

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6. Februar 2017, 19 Uhr

Zukunftswerkstatt BremerhavenKultur 2027
Vortrag von Prof. Peter Vermeulen, Honorarprofessor für Strategisches Kulturmanagement

Peter Vermeulen gilt seit Jahrzehnten als profunder Fachmann für Kulturentwicklungsaufgaben. Bis zum Jahr 2006 war er Vorstandsvorsitzender der der CULTURPLAN Unternehmensberatung AG Krefeld. Derzeit ist er Stadtrat in Mülheim an der Ruhr. Sein Thema ist die Kulturentwicklung im Spannungsfeld zwischen Kulturpolitik und unternehmerischer Verantwortung

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3. Februar 2017, 19 Uhr

Ein Evoluzzer – Tomas Schmits künstlerische Erforschung der Wahrnehmung
Vortrag von Stefan Ripplinger

Erstaunlich viele Fluxus-Künstler waren von Hause aus Naturwissenschaftler. Aber nur Tomas Schmit, obwohl Autodidakt, folgte konsequent einem naturwissenschaftlichen Pfad. Er dachte über scheinbar drollige Fragen nach wie: Woher weiß ein Chamäleon welche Farbe es annehmen soll?, Können Menschen denken? Oder Müssen Kaulquappen Lotto spielen? Anders als die allermeisten anderen Künstler, suchte er nicht innerhalb sondern außerhalb der Kunst, in der freien Natur, in der er sich besser auskannte als mancher Fachmann. Die Kunst erlaubte es ihm zwanglos zu forschen und auch gewagten Vermutungen nachzugehen. Auf die biologischen Grundlagen der Wahrnehmung legte er dabei großes Gewicht. Der Vortrag führt in seine wichtigsten Überlegungen auf diesem Felde ein. Biologische oder philosophische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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25. Januar 2017, 19 Uhr

Zukunftswerkstatt BremerhavenKultur 2027
Vortrag von Prof. Harald Welzer, Zukunftsforscher

Harald Welzer ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung „Futurzwei“.
FUTURZWEI macht es sich zur Aufgabe, das „Anfangen“ gesellschaftlich sichtbar und politisch wirksam zu machen. Das 21. Jahrhundert braucht Visionen von besseren, gerechteren und glücklicheren Lebensstilen. Verantwortungsbewusste Unternehmer, kreative Schulleitungen, Bürgerinitiativen, studentische Start-ups oder einzelne Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass man das Unerwartbare tun kann. Sie nutzen ihre Handlungsspielräume, um zukunftsfähige Lebensstile und Wirtschaftsweisen zu entwickeln.

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8. Januar bis 15. Januar 2017

NEUES AUS DER SAMMLUNG
SPENDEN UND NEUERWERBUNGEN

Mit einer kurzen Präsentation der Neuzugänge bedankt sich der Kunstverein Bremerhaven in unregelmäßigen Abständen bereits seit vielen Jahren bei denjenigen, die durch Spenden oder Schenkungen zum Ausbau seiner Kunstsammlung beigetragen haben. Dem Publikum bietet sich dabei ein Einblick in die Ausrichtung und inhaltliche Bandbreite der Sammlung sowie ein Blick auf Kunstwerke, die bis zu ihrer erneuten Präsentation mitunter für Jahre in den Magazinen des Vereins verstaut werden.

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11. Januar 2017

Welche Kunst kommt in eine Sammlung und warum?
Führung durch die Ausstellung "
NEUES AUS DER SAMMLUNG"

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27. November 2016 bis 1. Januar 2017

RENÉ WIRTHS
DAS WAS BLEIBT

René Wirths präsentiert uns auf großen Formaten Dinge, denen wir im Alltag begegnen. So einfach die Motive sich uns zu erschließen scheinen, umso schwerer fällt es zunächst, die Motivation des Künstlers zu erkennen. Dem Künstler geht es offenbar nicht um das flüchtige Abbild. Er interessiert sich vor allem für die Prozesse vor und hinter dem Bild, die er mit den Mitteln der Malerei befragt.

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