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KUNSTHALLE BREMERHAVEN

Mit der Kunsthalle Bremerhaven verfügt der Kunstverein Bremerhaven seit 1964 über ein eigenes Haus für Wechselausstellungen.

Im Erdgeschoss befindet sich zudem seit 1968 mit dem Kabinett für aktuelle Kunst ein weiterer Ausstellungsort der internationalen Avantgarde sowie das Kunsthallenbistro Caspar David & Co.

 

 

12. November bis 31. Dezember 2017

REINHOLD BUDDE
PLATTFORM

Eröffnung, 12.11.2017, 11 Uhr
Einführende Worte spricht Dr. Joachim Kreibohm, Bremen

„Site-specific“, „in-situ“, „Ortsspezifik“ sind Begrifflichkeiten und Beschreibungen ästhetischer Strategien und Konzepte, die dem geschlossenen Werkbegriff diametral gegenüberstehen. „Site specific“ gilt als Kunst, die sich je nach Situation auf architektonische, funktionale sowie auf historische, soziologische und politische Aspekte des Ausstellungsortes bezieht. Reinhold Budde hat sich vornehmlich raumbezogenen Strategien verschrieben, die präzise in bestehende Raumgefüge eingreifen. Der Bremer Künstler hat sein Konzept ausgehend von der Malerei immer weiter in den Raum ausgedehnt. Die Arbeiten lösen sich von der Wand, dringen in den Raum oder werden ausschließlich für eine bestimmte Raumkonstellation produziert. Beispielsweise seine Ausstellungen in Bremen im Gerhard-Marcks-Haus (2013), in der Galerie des Westens (2014), im Atelierhaus Friesenstraße  (2016) sowie im Gartenpavillon des Malkasten e.V. in Düsseldorf (2015) und im Kunstverein Ruhr in Essen (2017). Auch die Ausstellung in der Kunsthalle Bremerhaven lässt einen spezifischen Umgang mit dem Raum erkennen. Reinhold Budde weiß, der Raum lässt sich nicht erobern, ohne ihn zu inszenieren.

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